Die Bewerbungsphase geht in die finale Runde: Noch bis Ende Juni haben Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer die Möglichkeit, sich um die Auszeichnung zu bewerben. Gesucht werden engagierte Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer deren Neubau mindestens als KfW Effizienzhaus 40 fertiggestellt wurde oder die an ihrem Gebäude wirksame energetische Einzelmaßnahmen umgesetzt haben.
Die „Grüne Hausnummer“ wird von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen in Kooperation mit der Energieagentur Heidekreis verliehen.
Neben der Auszeichnung erhalten alle Preisträgerinnen und Preisträger einen heimischen Obstbaum für ihren Garten – als sichtbares Symbol für nachhaltiges Engagement. Darüber hinaus wird unter allen ausgezeichneten Gebäuden eine handgefertigte Gartenbank verlost, die zum Verweilen im eigenen grünen Zuhause einlädt. „Klimaschutz geht uns alle an, denn die Folgen des Klimawandels werden zunehmend Auswirkungen auf unseren Alltag haben. Zusätzlich werden die gesetzlichen Vorgaben in den kommenden Jahren verschärft. Die Gebäude mit einer „Grünen Hausnummer“ zeigen, dass Wohnen nicht zwingend mit einem hohen Energieverbrauch einhergehen muss. Das motiviert andere Hauseigentümer*innen selbst zu sanieren und bringt neue Ideen für den Hausbau.“ so Dr. Theresa Weinsziehr, Leiterin der Energieagentur Heidekreis.
Eine Übersicht der bisher ausgezeichneten Gebäude sowie weiterführende Informationen zur aktuellen Bewerbungsrunde finden Interessierte auf der Website der Energieagentur Heidekreis unter www.energieagentur-heidekreis.de. Dort steht auch der Bewerbungsbogen zum Download bereit. Alternativ ist eine Kontaktaufnahme telefonisch unter 05162/9856298 oder per E-Mail möglich. Bewerbungsschluss ist der 30.06.2026.
Hintergrund: KfW-Effizienzhausstandards Die KfW-Förderbank unterscheidet auf Grundlage der gesetzlichen Vorgaben zur Gebäudeenergieeffizienz verschiedene Effizienzhausstufen für Sanierungen und Neubau. Je kleiner der Wert ist, desto geringer ist der Energiebedarf der Immobilie. Als Referenz dient ein KfW-Effizienzhaus 100. Im Vergleich zum Referenzgebäude benötigt das Effizienzhaus 55 nur 55 Prozent der Primärenergie.










