Die „Grüne Hausnummer“ geht in die zweite Runde

Verlosung von attraktiven Geldpreisen unter allen Preisträgern

Sophie und Alexander Berger sind stolz auf ihr Hausbauprojekt, das von der Energieagentur Heidekreis kürzlich auch mit einer „Grünen Hausnummer“ ausgezeichnet wurde.
Sophie und Alexander Berger sind stolz auf ihr Hausbauprojekt, das von der Energieagentur Heidekreis kürzlich auch mit einer „Grünen Hausnummer“ ausgezeichnet wurde.

 

Die Energieagentur Heidekreis, der Verband Wohneigentum Niedersachsen e.V. (VWE) und die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen wollen energieeffizientes Bauen und Sanieren im Heidekreis durch die Kampagne „Grüne Hausnummer“ schon von weitem erkennbar machen. Bereits im Herbst letzten Jahres fiel der Startschuss für den ersten Durchgang der Kampagne, sodass im März dieses Jahres bereits 26 Wohngebäude mit einer „Grünen Hausnummer“ ausgezeichnet werden konnten. Für alle, die noch nicht teilgenommen haben, gibt es ab sofort eine zweite Chance. Wer die niedersachsenweit einheitlichen Vergabekriterien erfüllt, erhält dabei nicht nur eine hochwertige „Grüne Hausnummer“ für die Hausfassade, sondern hat auch wieder die Chance auf einen von drei Geldpreisen, den die Organisatoren zusätzlich ausgelobt haben.

Vom 3. Mai bis 30. Juni 2017 können sich Wohngebäudeeigentümer aus dem Heidekreis wieder um eine „Grüne Hausnummer“ bewerben. Die Rahmenbedingungen sind dabei genauso, wie bei der erstmaligen Durchführung. „Bei einem Neubau müssen mindestens die Anforderungen eines KfW-Effizienzhaus 55 erfüllt sein“, erklärt Carmen Dittmer von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen. „Für Bestandsgebäude orientiert sich die „Grüne Hausnummer“ ebenfalls an den Effizienzhausstandards der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)“, so Dittmer weiter.

Wie ein schönes Beispiel für eine „Grüne Hausnummer“ aussehen kann, zeigt das Wohngebäude von Familie Berger aus Essel. Sie haben mit großem Aufwand und viel Eigeninitiative ein Fachwerkhaus aus dem Jahr 1896 auf ein energetisches Niveau gebracht, das mit einem aktuellen Neubau vergleichbar ist. „Für uns ist unser Hausbauprojekt in den letzten Jahren auch zu einer Herzenssache geworden. Trotz des bereits sehr guten Zustandes finden wir immer wieder etwas, das wir noch verbessern möchten, denn wir leben nicht für unser Haus, unser Haus lebt mit uns“, erläutert Alexander Berger. „Die Tatsache, dass wir für unsere Mühe und unser Engagement vor kurzem auch mit einer „Grünen Hausnummer“ ausgezeichnet wurden, freut uns natürlich sehr“, ergänzt er.
„Das gute Beispiel der Familie Berger soll auch bei anderen Hausbesitzerinnen und Hausbesitzern Lust darauf machen, das eigene Heim zu modernisieren oder besonders energieeffizient zu bauen“, so Dominique Diederich, Leiter der Energieagentur Heidekreis. „Denn es lohnt sich allemal“, wirft Alexander Berger ein. „Und allen, die in letzter Zeit schon aktiv geworden sind, überreichen wir gerne viele weitere „Grüne Hausnummern““, ruft Diederich die Wohngebäudeeigentümer aus dem Heidekreis zum Mitmachen auf.
Hilfestellung zu den Themen Neubau und Sanierung bietet auch der VWE indem er als der „Verband der Nachbarschaften“ Wohngebäudeeigentümer vernetzt und den gemeinsamen Austausch über Treffen von regionalen Energiegruppen fördert. „Hauseigentümer können mehr erreichen, wenn sie sich zusammen schließen und gemeinsam Lösungen zur Energieeinsparung oder Wege zur eigenen Energieerzeugung suchen“, erklärt Torsten Mantz vom VWE.

Als zusätzlichen Anreiz für eine Bewerbung verlosen die Organisatoren unter allen Preisträger der zweiten Bewerbungsrunde drei Gewinne in Höhe von 1.000€, 500€ und 250€.
Die Bewerbungsbögen sind ab sofort bei der Energieagentur Heidekreis (www.energieagentur-heidekreis.de oder 05162/9856298 oder per Email) erhältlich und müssen bis zum 30. Juni 2017 mit den nötigen Nachweisen bei der Energieagentur Heidekreis eingereicht werden.

 Donnerstag, 04. Mai 2017  10:55 [104 days]